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Abendkirche

31.05.2015 (18:00)

 

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Sehtest für Christen


mit der richtigen Optik unterwegs?

Können wir unseren Augen trauen?
„Das ist ein großer Tag. Das ist ein wunderbarer Tag“, sagte Mitte Mai 2015 der Häftling Kenneth McAllister, als sich die Gefängnistore in Richmond/Virginia für ihn öffneten. 29 Jahre saß er unschuldig hinter Gittern, angeklagt eines Sexualverbrechens an einer jungen Frau. Die hatte dem Täter während des Angriffs teilweise die Strumpfmaske vom Gesicht gestreift und McAllister anschließend auf einem Polizeifoto zweifellos als Täter identifiziert. Erst das späte Geständnis eines Doppelgängers führte zu seiner Begnadigung.

Der jungen Frau von damals macht das Opfer keine Vorwürfe. „Es war nicht ihre Schuld, und ich hege keinen Unmut gegen sie“, sagt er heute.

Trotz dieses entlastenden Satzes, der Vergebung signalisiert und der Frau ein wenig Trost geben kann, wird sie doch ihre Ruhe über ihrem folgenschweren Irrtum kaum jemals finden! „Irren ist menschlich“, sagen wir. Aber wenn mein Irrtum das Leben eines anderen Menschen praktisch zerstört, dann wird dieser Satz zum blanken Zynismus.

Doch wir täuschen uns ja nicht nur optisch. Auch unsere zwischenmenschlichen Wahrnehmungen und Einstellungen gehören auf den Prüfstand! Zeit, sich die grundsätzlichen Fragen zu stellen: Wie sehe ich mich selbst? Wie sehe ich die anderen? Wie sieht Gott sie und mich?  

Unsere Sicht auf uns selbst und auf andere Menschen bestimmt ja unser Verhalten. Sie hat direkte Auswirkungen auf unsere gemeinsame Lebensqualität. Sie tangiert auch die jedem Menschen von Gott geschenkte Würde! Wenn unser natürliches Sehvermögen eingeschränkt ist, gleicht der Optiker diese Schwäche mit einer geeigneten Brille optimal aus. Unser geistliches Augenlicht dagegen braucht eine ständige Korrektur, die kein Experte leisten kann. Wir sind eingeladen, uns im Spiegel des Wortes Gottes zu erforschen, uns ihm bereitwillig auszusetzen, seinen Verheißungen Glauben zu schenken und uns von seinen Zusagen inspirieren zu lassen!  

Biblische Gestalten wie König David, der Pharisäer im Tempel, der Reiche Kornbauer, der Bruder des Verlorenen Sohns, der „Schalksknecht“, die Ankläger der Ehebrecherin, die Langzeitarbeiter im Gleichnis, - sie stehen für gravierende Sehfehler, denen auch wir leicht erliegen! Was wir brauchen, ist aber nicht Korrektur, sondern Heilung! Die ist ein Werk des Heiligen Geistes, der an Pfingsten die ersten Jünger beseelt hat und der auch in unserem Leben seine Kraft entfalten will! Er leitet uns an, Gottes Heiligkeit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu suchen und uns in ihr Licht zu stellen. Von ihm berührt, gewinnen wir eine neue Sicht auf Menschen, Dinge und Verhältnisse, ein sensibleres Gespür für Recht und Unrecht, ein tieferes Verständnis von Schuld und Neubeginn und ein anderes Bewusstsein von Zeit und Ewigkeit!  

Die Musik des Abends kommt von Crosslife, diesmal mit Lisa Dubina, Gabriele Wienand, Tabea Hörder und Dieter Schulze – zusammen mit der AbendkircheBand mit Andreas Reinhard, Jens Ulrich Otto, Dimitrij Markitantov und Diethelm Lattek. Lassen Sie den Abend ausklingen, indem Sie miteinander ins Gespräch kommen und das mediterrane Menü genießen, das unser Bistro-Team für Sie vorbereitet hat!


 

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