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Abendkirche

14.06.2015 (18:00)

 

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Hörtest für Christen


Mit offen Ohren unterwegs? - Oder hörst du nur, was du hören willst?

Im Zentrum der vergangenen Abendkirche stand die Frage nach der richtigen Optik - für unser Leben insgesamt und insbesondere für Menschen, die an Jesus Christus glauben und Ihm nachfolgen möchten.

Unser Gast am kommenden Sonntag schrieb uns in diesem Zusammenhang: „Sollte ich an diesem Abend vielleicht aus Symmetriegründen über das Hören sprechen!? Arbeitstitel etwa: ‚Hörtest für Christen! Mit offenen Ohren unterwegs - oder hörst du nur, was du hören willst?‘“

Das hielten wir für eine gute Idee! Am kommenden Sonntagabend wird es also um die spannende Frage gehen: Ist Gemeinde Jesu, bist du mit offenen Ohren unterwegs? Hat sie, hast du ein offenes Ohr für die Stimme Gottes? Und wo ist sie zu hören? 
Wenn in christlichen Kreisen überhaupt davon ausgegangen wird, dass es ein vernehmbares Reden Gottes gibt, dann besteht dort häufig die Ansicht: Lediglich prophetisch begabte Menschen können es hören!

Allerdings: Diese Anschauung deckt sich nun gar nicht mit dem, was Jesus Christus über die sagt, die Ihm nachfolgen. Er vertritt ganz klar die Überzeugung: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir“ (Johannes 10,27). Für Ihn ist ‚Gottes Stimme hören‘ eine Art Kernkompetenz, die jeden auszeichnet, der an Ihn glaubt und zu Ihm gehört.

Und das ist nicht neu: Die ganze Bibel als Basisdokument unseres Glaubens erzählt von ihrer ersten bis zu ihrer letzten Seite eine Geschichte des Redens Gottes und des Hörens auf sein Wort. Sie zieht sich von Adam und Eva über Noah und seine Familie zu Abraham, Sara und deren Kindern. Mose, Samuel und David, Könige, Priester und Propheten (und selbst Menschen, die gar nicht an den Gott Israels glauben,) hören seine Stimme.
Gottes Reden ist auch nicht nur einzelnen Menschen vorbehalten, die es vielleicht für sich in der Stille hören können: Als Jesus sich im Jordan von Johannes taufen lässt, erfährt seine ganze „Taufgesellschaft“, was Gott über ihn aller Öffentlichkeit zu sagen hat: „Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen“ (vgl. Lukas 3,21+22).
Gottes Worte bauen die erste Gemeinde in Jerusalem und Palästina. Saulus wird zum Paulus, als er die Stimme des Auferstandenen vernimmt. Und Gott redet auch in Europa, wohin Paulus und seine Mitarbeiter das Evangelium von der Liebe Gottes tragen. Auch dort wachsen starke Gemeinden, die auf Gottes Wort und Stimme vertrauen - wie der Apostel Johannes, der das, was er gehört hat, auf der Insel Patmos im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, zusammenfasst.

In dieser Geschichte offenbart sich Gott auf viele Weisen - und am klarsten und eindeutigsten in seinem Sohn: Jesus Christus (vgl. Hebräer 11,1+2). In Ihm zeigt er uns sein Wesen: Er ist ein Gott der Liebe!
Und darum hört Er auch nicht auf, mit denen, die Er liebt, zu kommunizieren: „Meine Schafe hören meine Stimme“. Er tut das, weil er sie führen und leiten und bewahren möchte.
Er spricht darum auch keine Fremdsprache, sondern eine, die wir verstehen! „Was Adam und Eva im Garten Eden vor allem anderen erfahren und genossen haben, war dies: Sie lebten in enger Gemeinschaft mit Gott, im täglichen Umgang mit ihm. Sie redeten mit ihm, und er redete mit ihnen. Dafür sind Sie und ich geschaffen. Und das gilt es wiederzugewinnen.“ (John Eldredge: Du spricht zu meinem Herzen. Notizen aus meinem Alltag mit Gott)

Das ist zentrales Thema am kommenden Sonntagabend bei uns in der Abendkirche Bochum - mit unserem Gast Pfarrer Michael Sturm aus Bielefeld. Er schreibt zu seiner Person: „Ich komme aus keiner christlichen Familie und bin mit 21 Jahren Christ geworden. Nach dem Vikariat war ich 6 Jahre Reisesekretär bei der SMD für Schülerarbeit in Bayern. Seit 25 Jahren bin ich jetzt in Bielefeld, neuerdings übrigens Pfarrer in der Kirche, in der ich vor 61 Jahren getauft worden bin. Ich bin seit 27 Jahren verheiratet, und wir haben 4 Kinder.“ - Michael Sturm hat also, wie wir es hier sagen, „viel um die Ohren“ - und doch geschärfte Sinne für Gottes Wort und Reden im Alltag des Lebens!

Seien Sie am Sonntag mit dabei - und bringen Sie Freunde und Bekannte mit! Gott möchte uns zu neuen Horizonten für unser Leben und unsere Zeit einladen. Das tut er auch mit der Musik des Abends. Voices4Him und Sarah Hartmann päsentieren einen Mix aus neuen und bekannten Gospel- und Worshipsongs, der die AbendkircheGemeinde in den gemeinsamen Lobpreis der Güte Gottes führt.

Im Anschluss freut sich unser AbendkircheBistro darauf, Sie und Ihre Gäste mit mediterranen Variationen auf kulinarische Weise zum Bleiben einzuladen, und auf diese Weise Gemeinde zu erleben und zu leben!

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