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Abendkirche

11.09.2016 (19:00)


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Ich bin gewiss!?

„We Can Move Mountains“ heißt ein Gospeltitel von Hans Christian Jochimsen. In der Abendkirche Ende August stand er auf der Setlist - ein Song der einlädt, Gott ganz zu vertrauen und die Erfahrung zu machen: ‚Wir können Berge bewegen, wenn wir glauben. Solcher Glaube führt zu einer Quelle, aus der Segen in unser Leben strömt, mit dem wir Millionen von Menschen in Kontakt bringen können.‘

Manche mögen das heute für eine übertriebene Einschätzung der Kraft des Glaubens halten. Allerdings: Noch im 20. Jahrhundert haben eher kühlere Köpfe diese Ansicht geteilt. So z. B. auch der US-amerikanische Historiker und international führende Spezialist für Theologie- und Geistesgeschichte des Mittelalters Jaroslav Pelikan (1923 - 2006): „Ganz gleich, was man persönlich von Jesus von Nazareth hält oder über ihn glaubt, er ist seit fast zweitausend Jahren die beherrschende Gestalt westlicher Geschichte. Wenn man mit einem gigantischen Magnet auch noch das kleinste Stückchen Geschichte, das die Spur seines Namens trägt, herausziehen würde, was wäre dann wohl noch übrig?“

Der Glaube an Jesus Christus hat große Teile der Welt, in der wir leben, geprägt und bewegt - und tut es auch noch im 21. Jahrhundert. Paulus war einer der Ersten, die über diese Kraft des Glaubens geschrieben haben. Seine Briefe, die wir im Neuen Testament finden, lassen erkennen: Glaube hat nichts damit zu tun, irgendeiner vagen religiösen Vermutung anzuhängen. Glaube heißt, mein Leben, Denken, Planen und Entscheiden ganz auf Jesus Christus zu bauen. „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Römer 8,38).

„Gewissheit“ ist einer der Seelen- oder Gemütszustände, die große positive Kraft und Auswirkung auf unser Leben haben. So gehen z. B. Schüler, die die Gewissheit haben, gut vorbereitet zu sein, entspannter und stärker in ihre Prüfungen. Arbeitnehmer, die gewiss sind, dass ihr Chef sie mag und ihre Arbeit schätzt, sprechen selbstbewusster über Gehaltsfragen oder notwendige innerbetriebliche Veränderungen als andere, die diese Gewissheit nicht haben.

Christen glauben an einen Gott, der möchte, dass Seine Gemeinde Seiner Liebe gewiss wird und „alle Welt“ (Markus 16,15) und „alle Völker“ (Matthäus 28,19) einlädt, mit ihnen gemeinsam in der Gewissheit zu leben, Seine Kinder zu sein.
Das war nicht zuletzt auch die prägende und gestaltende Kraft, die die Botschaft von Jesus Christus in den Anfangszeiten der Kirche von Jerusalem ausgehend durch den Mittelmeerraum nach Nordafrika, Alexandria und Rom und weiter entfaltete. Auch die Durchsetzungskraft des Evangeliums im Zeitalter der Reformation und bis in die heutigen Erweckungsbewegungen hinein hat immer auch etwas mit dieser Gewissheit zu tun, von der Paulus an die Gemeinde in Rom schreibt: „ … ich bin gewiss!“.

Viele halten heute eine derartige Überzeugung und das Selbstbewusstsein, das dahinter steht, für anmaßend, ungerechtfertigt und arrogant. Und es gibt Stimmen, die behaupten, ein solches Denken gefährde den Frieden in der Gesellschaft.
Auch unter Christen werden in Sachen „Heilsgewissheit“ Fragen laut: Ist das am Ende nicht ein gefährlicher Hochmut? Maßen wir uns da nicht ein Urteil über den Ausgang unserer Lebensgeschichten an, das uns als Menschen gar nicht zusteht? Können wir wirklich wissen, was Gott über uns denkt?

Um diese und andere Fragen geht es in der Abendkirche am 11. September. Christoph Wagner stellt im biblischen Impuls des Abends dar, was Gott selbst darüber in Seinem Wort sagt. Er teilt die Überzeugung eines der frühen Väter unserer Kirche, Ambrosius: „Wem sollte ich in Bezug auf Gott mehr glauben als Gott selbst?“

Die Musik des Abends kommt von CrossWay Worship und der Band der Abendkirche. Sie und Ihre Gäste erwartet wiederum ein starkes Programm mit Gospel- und Worship-Klassikern von Clint Brown, Geron Davis, Kirk Franklin u. v. a.

Die Wettervoraussagen für das Wochenende versprechen einen sonnigen Herbstabend. Den möchten wir im Anschluss an den Gottesdienst gerne gemeinsam mit Ihnen verbringen. Unser AbendkircheBistro freut sich schon darauf, Sie und Ihre Gäste mit Gegrilltem und Salaten zu bewirten. Und wenn Sie möchten: In unserem AbendkircheTeam finden Sie Menschen mit Zeit für Ihre Fragen, für Gedankenaustausch und Gespräche, die Sie weiterbringen!

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