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Abendkirche

09.10.2016 (18:00)

 

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„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist ...“  

Orientierung leicht gemacht?

Wer heute am Zeitgeschehen und an den Menschen interessiert ist, viel liest, sich zu informieren sucht, fremde Meinungen kennen lernen will, um sie abzuwägen und sich ein eigenes Urteil zu bilden, der wird sich bald hilflos fühlen, wenn er nach einem eigenen Standort sucht, ohne einen zu haben, weil Offenheit nach allen Seiten zu seinen Maximen gehört.
In unserer pluralistischen, gern „bunt“ genannten Gesellschaft handelt man sich ja mit einem Werturteil schnell den Vorwurf ein, man sei intolerant, grenze aus, diskriminiere und befördere die Spaltung der Gesellschaft. Alternative Lebensstile, neue Geschlechterdefinitionen, plurale Familienmodelle genießen automatisch Kredit. Befremdlichen Vorlieben, menschlichen Schwächen oder Vergehen ist verständnisvoll zu begegnen. Und fast zwingend folgt daraus der Ruf nach Akzeptanz.

 Der Bibel ist diese Art Verstehenskultur fremd. Sie zeigt sich auffallend intolerant: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott!“ So heißt es im Wochenspruch vom 20. Sonntag nach Trinitatis, den Sigrid Hinkelmann in der Abendkirche  am 09. Oktober in seiner Bedeutung und seinen Konsequenzen mit uns ausloten möchte.  Gottes Wort steht für Klarheit und Konsequenz. Gott ist ein liebender und schenkender Gott, aber auch einer, der seine Erwartungen an seine Geschöpfe hat! Er bleibt seinen Menschen zugeneigt auch und gerade dann, wenn er benennt, worin sie irren und sich schuldig machen!

Wie befinden wir uns als Christen mit unserem Urteil auf sicherem Terrain? Indem wir uns „gesagt sein lassen“, was unser  himmlischer Vater für gut und schlecht, für richtig und falsch, für segensreich und zerstörerisch hält! Indem wir das nicht zur Disposition stellen, egal, was in der öffentlichen Debatte gerade en vogue ist!

Mit dem Dreiklang „Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ ruft Micha die gewissenlosen Mächtigen seiner Zeit zur Umkehr, die sich an fremdem Eigentum vergreifen, Menschen ausbeuten und sie ins Elend stürzen. Und gleichzeitig befreit er die belasteten Gewissen, die sich vor Gott mit der Frage abquälen, welches Opfer wohl groß genug sei, um mit ihm ins Reine zu kommen.
„Gott sei Dank“ hat Gott dieses Problem selbst in die Hand genommen und uns Jesus Christus als Heiland und Erlöser geschenkt! Der hat uns von jedem Zwang befreit und es unserer „kleinen Kraft“ überlassen, dem Vater von Herzen zu dienen – orientiert an der Klarheit, die sein Wort auszeichnet!
„Wir haben die Bibel“, sagt ein Ausleger unseres Wochenspruchs, „wir haben die Zehn Gebote, wir haben die Zusammenfassung Jesu im Doppelgebot der Liebe, wir haben die vielen Geschichten von Jesus, wir haben die apostolischen Weisungen. Das alles umgibt uns wie ein erstklassiges Beratergremium!“
„Orientierung leicht gemacht“ ist da nicht zu viel versprochen!

Für die Musik des Abends sorgt die Gesangsformation Praise4ever mit Nele Markstein, Katharina Schedlinski, Gabriele Wienand und Jochen Schmidt, begleitet von der Abendkirche-Band.
Im Anschluss hält unser Bistro-Team wieder ein mediterranes Menü für Sie bereit, das zum Verweilen und zum Gedankenaustausch einlädt!


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