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Abendkirche

12.02.2017 (18:00)

 

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Fakten, die wir kennen sollten

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat das „Wort des Jahres 2016“ gekürt. Es lautet: „postfaktisch“. Was es aussagt?
Bundeskanzlerin Merkel hat es im vergangenen September nach der für die CDU verlorenen Berlin-Wahl wie folgt ausgedrückt: „Es heißt ja neuerdings, wir lebten in postfaktischen Zeiten. Das soll wohl heißen, die Menschen interessieren sich nicht mehr für Fakten, sondern folgen allein den Gefühlen.“

Fredmund Malik, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler, sprach zwar um die Jahrtausendwende noch nicht vom postfaktischen Zeitalter. Aber er analysierte damals schon sehr scharf „jenes eigentümliche Gemisch aus Psychoanalyse, Esoterik, New-Age-Metaphysik und Astrologie, nicht selten mit Einsprengseln ideologisch gefärbter Ökologie und politischen Tendenzen aus der 68er-Bewegung“, das sich in das Denk- und Werteinstrumentarium der Gesellschaft eingeschlichen habe. Sein Resume lautet: „Dieser Denk-Sumpf und die ihm eigene Irrationalität hat für erstaunliche viele Menschen eine hohe Anziehungskraft. Eine bemerkenswert große Zahl kann sich dem Bann dieser Denkweise überhaupt nicht mehr entziehen, das ist eines der Haupteinfallstore für Scharlatanerie“.

Vielleicht waren Sie in unserer Abendkirche Ende November 2016 mit Reiner Straßheim (Öffentlichkreitsreferent bei ERF Medien) zu Gast? Und Sie erinnern sich noch an den biblischen Impuls des Abends? Es ging um Johannes den Täufer - eine herausragende Persönlichkeit im Neuen Testament. Johannes hat eine starke Lebensbotschaft, die in den ersten Wochen dieses Jahres im Fokus des Bibelleseplans stand.
Johannes war alles andere als ein abgehobener Exzentriker. Allerdings: Kluge Köpfe mit Gedanken, wie er sie hatte und aussprach, waren in der Gesellschaft seiner Zeit weder populär noch populistisch. Nicht zuletzt darum verlor er auch sprichwörtlich seinen Kopf - an einen König, der seine Augen nicht von seiner Stieftochter lassen konnte, die zugleich auch seine Nichte war …
Seine Botschaft jedoch hat seitdem nichts von ihrer Kraft verloren. Bis heute nicht. Kommenden Sonntagabend steht sie in der Abendkirche Bochum noch einmal im Zentrum der Verkündigung von Pastor Christoph Wagner. Sie lautet - und darin deckt sie sich ganz mit dem, was Jesus Christus selbst in dieser Sache zu sagen hatte:
Unser Verhältnis zu Gott beruht nicht auf Gefühlen. Es beruht auf klaren Fakten. Auf Fakten, die Gott gesetzt und geschaffen hat, damit wir mit ebenso klaren Fakten unser Leben darauf bauen können. Felsenfest. Auf Fakten, die wir kennen sollten.

Die Musik an diesem Abend ist Familiensache - und kommt von Christian (Vater) und (Tochter) Karolin Löer. Beide sind für viele in unserer Gemeinde keine Unbekannten:
Karolin hat in Trinitatis ihr Gemeindepraktikum absolviert und gemeinsam mit Christoph Wagner einen Glaubenskurs geleitet. Inzwischen hat sie ihren Bachelor in Gemeindepädagogik und Diakonie an der Evangelischen Fachhochschule Bochum gemacht. Sie arbeitet als Diakonin im Team für Kinder- und Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Haltern. Und wenn sie Zeit hat, bringt sie ihr Talent als Sängerin gern in den Vokalformationen der Abendkirche ein.
Christian hat in der 80ern viele Songs geschrieben und war als christlicher Liedermacher häufig auf Konzerttour. Viele Jahre leitete er den Gospelchor „Enjoy!“ - manchen noch gut bekannt aus den Anfangszeiten der Abendkirche Bochum.
Am Sonntag sind sie zusammen bei uns zu hören - und öffnen mit ihrer Musik und ihren Stimmen unsere Herzen für Gottes Wort und Sein Lob an diesem Abend.

Unser AbendkircheBistro im Kirchenfoyer freut sich auf Sie und Ihre Gäste, die Sie gerne zahlreich mitbringen dürfen. Und: Freuen Sie sich mit uns - auf gute Unterhaltungen im Anschluss an den Gottesdienst bei einem mediterranen Imbiss. Dabei gilt wie immer: Wir nehmen uns gern Zeit für Sie, Ihre Fragen und für Gespräche, die Sie auf dem Weg des Glaubens ans Jesus Christus weiterbringen!

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