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Praise & Empowerment

02.04.2018 (18:00)


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Dies ist der Tag, den der HERR macht

Ostern kann ruhig kommen! In diesem Jahr wurden allein in Deutschland 220 Millionen Schokoladen-Osterhasen hergestellt. Das macht gut zweieinhalb Hasen pro Kopf unserer Einwohner. - Um den Hasen ranken sich viel Mythen. In der Antike stand er als Sinnbild für Lebenskraft, Wiedergeburt und Auferstehung. Als Osterhase aber ist er noch relativ jung. In Deutschlands Städten allgemein taucht er erst nach 1850 auf: Als Freund der Kinder, der ihnen Gaben bringt. Noch im 18. Jahrhundert gab es im deutschsprachigen Raum regional verschiedene Ostereilieferanten: In Teilen der Schweiz flog der Kuckuck die Eier ins Osternest. Bei uns in Westfalen kam Osterfuchs. Thüringen wurde vom Storch beliefert und in Böhmen brachte der Hahn die Eier zum Osterfest.

In der Abendkirche Bochum setzen wir nicht auf Mythen. Wir halten uns Ostern an biblische Fakten und feiern die Auferstehung Jesu Christi. Und wir setzen dabei nicht allein auf die Tatsache des leeren Grabes am Ostermorgen. Der Leichnam Jesu könnte auch „verlegt“ oder „gestohlen“ worden sein.
Paulus, der gar nicht zum Kreis der eigentlichen Jünger Jesu gehörte, ist es, der das älteste Zeugnis für die Auferstehung Jesu im Neuen Testament ausstellt: „Ich habe an euch weitergegeben, was ich selbst als Überlieferung empfangen habe, nämlich als Erstes und Grundlegendes: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war, und wurde begraben. Er ist am dritten Tag vom Tod auferweckt worden, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war, und hat sich Petrus gezeigt, danach dem ganzen Kreis der Zwölf.“ (1.Korinther 15,3-5).
Nicht genug: Er bringt noch einen weitergehenden Beleg. Paulus führt weitere Zeugen der Auferstehung an, die noch leben und gefragt werden können: „Später sahen ihn über fünfhundert Brüder auf einmal; einige sind inzwischen gestorben, aber die meisten leben noch“ (1.Korinther 15,6). Und zuletzt: „Als Letzter von allen habe auch ich ihn gesehen“ (1.Korinther 15,8).
Warum sollte gerade er Opfer einer innerpsychischen Wunschvorstellung und Halluzination geworden sein? Paulus hieß, als er seine Begegnung mit dem auferstandenen Jesus hatte, immerhin noch Saulus. Er hatte eine hervorragende Ausbildung zum Pharisäer bei Gamaliel, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des rabbinischen Judentums, absolviert. Und als solcher war er einer der führenden Köpfe der Christenverfolgung im damaligen Kleinasien. Jetzt, durch die Begegnung mit Jesus Christus, wird er Christ, gibt seine aussichtsreiche Karriere auf und wird selbst verfolgt.

Für uns gilt in Sachen Ostern: „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ (Psalm 118,24) Ostern ist der Tag, an dem Gott bewiesen und für die Ewigkeit besiegelt hat: Ich stehe zu meinem Wort. Ich halte meine Versprechen. - Und das gilt von den Zusagen des Alten Testaments im Blick auf das Volk Israel und die Gemeinde Gottes über die Seligpreisungen der Bergpredigt bis hin zu den großen Verheißungen der Offenbarung. Dafür steht der auferstandene Christus und sagt: Ja, das wird und bleibt wahr - in Ewigkeit und Gott zu Ehre.
Das meint Paulus, wenn er schreibt: „Alle Zusagen Gottes erfüllen sich in dem Auferstandenen. Und auf das, was Christus für uns getan hat, antworten wir zur Ehre Gottes mit »Amen«.“ (2.Korinther 1,20)

Dazu laden wir Sie ein - am kommenden Montagabend in die Abendkirche Bochum. Dort heißt es auch in diesem Jahr ‚PRAISE & EMPOWERMENT‘: Lobpreis, Bevollmächtigung und Stärkung. Unser Gott steht zu Seinem Wort. Christus ist auferstanden. Gott wohnt im Lobpreis Seines Volkes. Und Er stärkt und bevollmächtigt Seine Gemeinde durch Sein Wort.

Volker Heidelbach (Gemeinde unterwegs, Bochum), vielen Gästen unserer Abendkirche bei PRAISE & EMPOWERMENT bekannt aus den Vorjahren, hat wieder für den biblischen Impuls des Abends zugesagt - und musikalisch erwartet Sie ein Wiederhören mit COMPLETE aus Herne. Sie haben sich „der modernen Kirchenmusik im Sinne von Worship und Gospel verschrieben“ und sagen: „Egal ob Choral, Hymne, Gospel oder moderner Worship, wichtig ist nicht, wie man Gott lobt, sondern dass man ihn lobt.“

Im Anschluss müssen Sie mit Ihren Gästen nicht gleich nach Hause gehen! Das BistroTeam der Abendkirche gibt Ihnen einen guten Grund noch bei uns zu bleiben: einen mediterranen Imbiss und ein reichhaltige Getränkeauswahl. Und wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abschluss des Abends mit Ihnen.

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