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Sommer Abendkirche III

14.08.2016 (19:00)

 

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Gibt es bei Gott ein Rundum-Sorglos-Paket fürs Leben?

„Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich auf den Händen tragen“ heißt es im elften Vers des 91. Psalms. Wenn Eltern ihren Kindern einen Taufspruch aussuchen, ist dies das aktuell am häufigsten gewählte Bibelwort. Fragt man nun weiter nach dem Grund für diese Wahl,  so kommt oft als Antwort: Wir wünschen unserem Kind einen Schutzengel. Wenn unsere liebevolle Sorge vielleicht einmal nicht ausreichen sollte, so sind es dann die von Gott gesandten Engel, die sich für Schutz und Bewahrung unseres Kindes verbürgen.

Natürlich ist das ein verständlicher Wunsch vieler Eltern. Aus eigener Erfahrung wissen sie: Im Leben gibt es einfach unvorhersehbaren Krisen und Gefährdungen. Um so wichtiger ist es darum, dass das Leben unserer Kinder wenigstens von oben behütet“ ist. Diese Verheißung steckt wohl auch in dem Psalmwort. Allerdings ist das Bibelwort kein ‚Zauberspruch‘, der das Leben auf magische Weise mit einem Rundum-Sorglos-Paket vor Widrigkeiten und Gefahren bewahrt. Der 91. Psalm stammt immerhin von David. Und dessen Biographie enthält bekanntlich jede Menge Stolpersteine.

Im biblischen Impuls am kommenden Sonntagabend geht es um die Frage: „Hat Gott tatsächlich so ein Rundum-Sorglos-Paket im Angebot? Und: Mache ich vielleicht etwas falsch, wenn sich die Kraft dieser Verheißung in meinem Leben nicht so richtig auswirkt?“

Pascal Schilling ist überzeugt: Eine enge und vertrauensvolle Beziehung zu Gott bildet die Grundlage für ein Leben, das allen Herausforderungen zuversichtlich begegnen und an ihnen wachsen darf. Er schreibt:
„In den frühen Jahren der Kirche wurde der 91. Psalm schnell zur Komplet - also zum Nachtgebet, das den Tag abschließt. Schon der erste Vers ist eine Einladung zu einem Leben in Gottes Gegenwart: ‚Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und im Schatten des Allmächtigen bleibt der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe!‘
Praktisch bedeutet das: Heraustreten aus meinem gewohnten Denken über Gott, Abschied nehmen von meinen bisherigen Erwartungen und Wünschen an Ihn. Und dann: Eintreten in Seine Gegenwart, wo die Krisen und Herausforderungen meines Lebens in ein neues Licht getaucht sind. Hier erlebe ich Gott als den Herrn meines Lebens, der sich mir zuwendet, an mir handelt und mich stark macht. So kann ich dem neuen Tag zuversichtlich, hoffnungsvoll und in Vollmacht begegnen. Das von Ihm zu erwarten, vielleicht auch hin und wieder gegen allen Augenschein, das schenkt Mut und Gelassenheit zum Leben.“

In die Gegenwart Gottes lädt auch die Musik des Abends ein - kommenden Sonntag mit einem Trio aus Katharina Schedlinski (Vocals), Jens und Sven-Simon Becker (Klavier/Gitarre, Percussion). Im Anschluss an den Gottesdienst sind wir gespannt auf gute Gespräche mit Ihnen und Ihren Gästen. Unser BistroTeam erwartet Sie mit einem kleinen sommerlichen Imbiss im Foyer der Trinitatiskirche.

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