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Sommerabendkirche

26.08.2018 (18:00)

 

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Warum bin ich Christ?

Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer multikulturellen und multireligiösen. Ob das nur positiv zu bewerten ist (Stichwort „Bereicherung“), steht dahin. Fakt ist, dass beide Entwicklungen auch zu gesellschaftlichen Spannungen führen. Dabei gibt es zwischen Religion und Kultur nicht nur im Islam eine traditionelle Verbindung. Die Debatte um das Kreuz in Bayerns Landesinstitutionen, Amtsstuben und Klassenzimmern hat in Erinnerung gebracht, dass auch das Christentum jahrhundertelang eine kulturprägende Kraft war.

Mehr und mehr entsteht heute aber der Eindruck, dass sichtbare Symbole des christlichen Glaubens im öffentlichen Leben ihren Platz einbüßen sollen. Es macht nun wenig Sinn, mit kulturhistorischen Argumenten diesen Platz behaupten zu wollen. Viel wichtiger ist, dass Christen sich darüber vergewissern, warum sie denn Christen sind! Traditionen überleben sich. Prägungen verblassen. Der Zufall der Geburt in einem einst christlichen Land begründet keinen Anspruch. Nur lebendige Glaubenszeugnisse verleihen dem Glauben eine Stimme, die gehört wird und ein Echo provoziert!

Damit verändert sich die Fragerichtung von einem „Warum“ notwendig zu einem „Wozu“: Wozu bin ich Christ? Wozu hat Gott mich bestimmt? Paulus hat es im Brief an die Epheser (1,12) klar ausgesprochen: Wir sollen etwas sein „zum Lob seiner Herrlichkeit“. Lobpreis als Lebenshaltung der Christen in einer Welt, die das Loben und Danken verlernt hat!
Der christliche Liedermacher Arne Kopfermann fragt: „Welche Gruppe von Christen wird eine Vielzahl von Nichtchristen anziehen? Eine, die ständig damit beschäftigt ist, darüber zu klagen, wie schlimm alles heutzutage in der Welt sei?... Die Kirche ist für die Heiden nur dann anziehend, wenn der Satz „Die Freude am Herrn ist meine Stärke“ keine religiöse Phrase ist, sondern vielmehr eine prägende Haltung in unserem Alltag.“

In der Abendkirche am 26. August mit Sigrid Hinkelmann suchen wir nach Antwort auf die Frage „Warum bin ich Christ?“ in der 3-fachen Bedeutung:
Wie ist es dazu gekommen, dass ich Christ wurde?
Was habe ich davon, dass ich Christ bin?
Wozu bin ich Christ? Mit welchem Auftrag? Mit welchem Ziel?

Musikalisch erfreut uns an diesem Abend wieder das Duo Markus und Bianca Galla aus der Stepanusgemeinde Herne-Holsterhausen. 
Im Anschluss erwartet Sie wie immer ein mediterranes Menü und ein ausgewähltes Getränkeangebot. Ob Sie das Essen genießen oder nur mit einem Glas Wein vorlieb nehmen wollen, nutzen Sie Raum und Gelegenheit an Ihrem Tisch, miteinander ins Gespräch zu kommen!

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