Abendkirche

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Wenn Hoffnung neue Wurzeln schlägt

 

‚Wild Boars‘ ist der Name einer thailändischen Jugendfußballmannschaft. Im Juni 2018 besuchten die zwölf Jungen und ihr Trainer die Tham-Luang-Höhle - ein weitläufiges Kalksteinhöhlensystem im Norden Thailands, nahe der Stadt Mae Sai . Ein plötzlicher Monsunregen überschwemmte die Gänge. Kein Rückweg mehr möglich. Die Jungen und ihr Trainer saßen tief im Berg fest. Ohne Kontakt zur Außenwelt. Insgesamt waren sie über zwei Wochen eingeschlossen. Es folgte eine international organiserte Großaktion: Spezialtaucher aus aller Welt reisten an. Militär, Höhlenexperten und Helfer arbeiteten rund um die Uhr. Die Rettungsaktion gelang, obwohl viele Expertisen ihr Scheitern prognostiziert hatten. Einer der in der Dunkelheit eingeschlossenen Jungen kam aus einfachen Verhältnissen mit begrenzten Bildungschancen und unsicheren Zukunftsperspektiven. Nach der Rettung veränderte sich sein Leben. Seine Geschichte wurde weltbekannt. Er erhielt Zugang zu besserer Bildung. Und entwickelte den Wunsch, anderen Menschen zu helfen. Er wurde zu jemandem, der heute selbst Hoffnung weitergibt. - Einzelfall?
In einem Slum in Nairobi wird ein Mädchen geboren. Heute ist sie Juristin auf Regierungsebene. Ein Junge aus Ruanda mit Albinismus. Stigmatisiert. Von den Eltern aus Scham und Angst versteckt. Trotzdem findet er Zugang zu Bildung und Gemeinschaft mit anderen. Auf den Philippinen wächst ein Mädchen in einem von Drogen, Gewalt und Prostitution auf. Später gründet sie dort ein Hilfswerk.

Diese kurzen biographischen Notizen machen deutlich, was passieren kann, wenn Hoffnung neue Wurzeln schlägt. Sie (und weitere 16 Lebenswendepunkte) stammen aus dem aktuellen Buch „Die Hoffnung klopft an die Hintertür“ (2024) von Steve Volke, Direktor (CEO) von Compassion Deutschland. Compassion hat sich sich seit seiner Gründung im Rahmen der Kriegswaisenhilfe in Südkorea 1953 zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke der Welt mit vielen Filialen in Übersee sowie in Europa entwickelt. Compassion Deutschland hat seit 2008 seinen Sitz in Marburg. Die Organisation unterstützt über eine Million Kinder und Jugendliche in über 25 Entwicklungsländern durch Eins-zu-Eins-Patenschaftsbeziehungen sowie durch gezielte Hilfsprojekte in Krisenregionen. Wichtig für diese Arbeit ist die enge Kooperation mit den rund 4.000 christlichen Partnergemeinden vor Ort. Sie gewährleistet echte Kenntnis der lokalen Bedingungen für effiziente Hilfe für den „ganzen Menschen“. Denn: Die Kinder sollen nicht nicht allein materielle, sondern auch geistliche Hilfe durch das Evangelium von Gottes Liebe in Christus erfahren.
Für Compassion ist klar: „Im Zentrum unserer Arbeit steht Jesus Christus, sind die Kinder im Focus und dienen die Gemeinden als Basis. Über die konkreten Nöte der Kinder in den ärmsten Ländern dieser Erde hinaus wollen wir auch ihr Potenzial sehen. Diese Kinder können Ärzte oder Krankenschwestern, Pastoren oder Lehrer werden. Sie können ihre Zukunft aktiv gestalten und mit ihren Fähigkeiten die Bedingungen in ihren Ländern verändern.“

Durch zahlreiche Reisen in Länder mit großer Armut kennt Steve Volke die Lebensrealitäten vieler Kinder und Familien aus erster Hand. Am kommenden Sonntag ist er bei uns in der Abendkirche Bochum zu Gast. Seine Erfahrungen aus der Entwicklungsarbeit und seine Begegnungen mit Menschen weltweit prägen seine Botschaft. Dazu  schreibt er: „Wenn Hoffnung neue Wurzeln schlägt, verwandelt sie das Herz. Aus Zweifeln wird Vertrauen, aus Stille wächst Gebet. Das Leben kann eine andere Richtung bekommen.“ Wir sind eingeladen zu einem „Abend, an dem Licht den Boden der Seele berührt. Wir suchen, hören, spüren: Gott schreibt Neues in uns.“

Freuen wir uns auf einen Abend mit Musik von Solistin Anna De Vries mit bewegenden Gospelsongs, jeder Menge Lobpreis-Klassiker - und
auf einen biblischen Impuls, der den Blick weitet und das Herz bewegt - getreu dem Motto von Compassion Deutschland: ‚Verändere das Leben eines Kindes im Namen Jesu und du beginnst, die Welt zu verändern.‘

Im Anschluss wie immer: Zeit für gute Gespräche. Für ‚Gemeinsam Gutes Genießen‘ im Abendkirche Bistro. Wir lassen den Abend entspannt ausklingen - und freuen uns auf Sie und Ihre Gäste, die Sie gern zahlreich mitbringen können.

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